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Industriegeschichte 
 500 Jahre Bergbau

Die Erdgeschichte hat es gut mit dem Schaumburger Land gemeint. Lagerstätten von feinem Sandstein und guter Schmiedekohle im Bückeberg, von Gips und Kalkstein in den Weserbergen und von Ziegel und Töpferton in der Schaumburger Kreidemulde waren seit dem ausgehenden Mittelalter bekannt und wurden seitdem auch ausgebeutet. Dabei entstand in den vergangenen Jahrhunderten eine der ältesten Industrielandschaften Norddeutschlands, deren Spuren heute noch überall auffindbar sind.
 
In Obernkirchen und Stadthagen können Sie eine Rundtour starten, die Sie auf 25 km mit Zeugen und Spuren der Industriegeschichte bekannt macht. Am Nordhang des Bückeberges wurden seit dem Mittelalter viele Bodenschätze abgebaut. Steinkohle, Sandstein und Schmiedekohle. Gips und Kalkstein in den Weserbergen, Ziegel – und Töpferton in der Schaumburger Kreidemulde.
Von 500 Jahren Bergbau-Geschichte zeugen zum Beispiel ein runder Brennofen für Ziegelsteine und der zinnengekrönte Turm eines Pumschachtes in Nienstädt. Oder die Straßennamen in Sülbeck: Flautstollen, Auf dem Kuhlen, Schwarzer Weg und An der Halde. Oder die Gelldorfer „Kummerhaufen“. Jeder Schacht hinterließ Halden aus mitgefördertem Gestein, die bis heute die Landschaft am Nordwesthang des Bückeberges prägen.
  • Strecke: Obernkirchen - Stadthagen - Nienstädt - Stadthagen - Hörkamp - Wendthagen - Obernkirchen                    
  • Länge: Rundkurs über 25 km

3731E Restbahnhof Nienstädt

  • Stadt Bückeburg
  • Marktplatz 2-4
  • D-31675 Bückeburg